Disclaimer
The content below is my personal weblog. It is not updated very frequently and is mostly about personal developments or things that catch my attention. Please do not expect any of it to be of any relevance to yo. If you are in fact looking for my work, some of it is documented in the Portfolio section. Moreover, most of the entries are in German. Fortunately you can look at the images if you don't understand them.
Panamerika
16 November 2008
[Wer nicht lesen mag, sondern gucken will, kann: Bilder und Videos zu diesem Eintrag] New York City hiess der ökologisch sinnvolle Auftakt meiner Reise, denn wer Südamerika anfliegt, kann auch gleich mit Nordamerika beginnen, oder? Für meinen Nostalgiebesuch in New York hätte ich mir jedenfalls keinen besseren Zeitpunkt aussuchen können. Schliesslich durfte ich Augenzeuge von gleich zwei Freakshows werden (Halloween, Präsidentschaftswahlen). Des Weiteren flitzte unverhofft der New York Marathon an der Haustür meiner Gastwirtin vorbei und güldenes Herbstwetter badete die löchrigen Gehsteige von Williamsburg in warmes Licht. Keine Frage: New York City wählt erzdemokratisch. So war es mir während meines Aufenthalts leider nicht vergönnt, auch nur einen einzigen Anhänger McCains kennenzulernen. Den Wahlabend selbst durfte ich in einem grosszügigen Appartement mit Sicht aufs Empire State Building verbringen; das Interesse der Anwesenden galt allerdings nicht der Skyline, sondern CNN. Die Moderatoren fuchtelten an riesigen Touchscreens herum, um dem Publikum den ideologischen Röstigraben zu erklären. Eigentlich hätte man am liebsten zum Resultat vorgespult. Nervöse Zuversicht im Raum, dann die Verkündung. Und eine erste Rede des gewählten Präsidenten, die einen zu Tränen rührte – vermutlich habt ihr sie auch gesehen. Später im Freien wollten die Feiernden mit dem Jubeln und Umarmen gar nicht mehr aufhören und auch der Klöpfwein floss in Strömen durch die erleichterten Kehlen. Das heisst – nein, letzteres ist auf Amerikas Strassen ja nicht einmal anlässlich von historischen Wendepunkten gestattet. Wie dem auch sei. Wir haben ihn endlich: Den neuen Helden, welcher den Rassismus endgültig besiegen, den tobenden Antiamerikanismus lindern und diesen Planeten heilen wird (nicht). Wie so gut wie alle Europäer bin ich entzückt über diese Wahl, obgleich man sich in den USA leider bereits wieder Sorgen machen muss, der neue Chef werde bald erschossen wie seinerzeit JFK. Die restlichen paar Tage meines Aufenthalts galten dessen eigentlichem Grund: Die netten Menschen, die ich hier vor zwei Jahren kennenlernte, wiederzusehen und ebenso ein bisschen vom langvermissten hiesigen Nachtleben. Lässt sich beides ja bestens kombinieren. Zwar wird behauptet, New York erfinde sich pro Dekade mehrmals neu. Doch hat sich in den bald zwei Jahren seit meinem letzten Aufenthalt nichts dramatisch verändert. Die Schlangen vor den Brunchlokalen sind immer noch erstaunlich lang, die Mieten für ein fensterloses Zimmerlein in Brooklyn waren schon damals gefährlich nah an der $1000-Grenze und draussen skateboarden immer noch dieselben hornbrilligen Bartträger an den Schlaglöchern vorbei. Konklusion: Eine wirklich fabelhafte Art von Tourismus findet dann statt, wenn man sich an einem Ort schon auskennt und somit gar kein Anlass besteht, dessen jeden Winkel zu erkunden. Der Rest ist schnell zusammengefasst. Meine nächste Etappe war Los Angeles, ebenfalls aus dem einzigen Grund, eine alte Bekannte zu besuchen. Leider hatten wir organisatorische Missverständnisse und diese reiste zeitgleich zum Liebesurlaub in Hawaii ab – immerhin nicht ohne mir die Schlüssel für eine luxuriöse Wohnung slash Ausstellungsraum mitsamt Dachpool zu hinterlassen. Und da die Amerikaner ein herzliches Volk sind, liessen die Nachbarn mich bereits am Abend meiner Ankunft an ihrer Terrassenparty teilhaben. Bei den Anwesenden musste es sich natürlich um Musikproduzenten, sonstige Kreativindustrielle oder dann mindestens die Tochter eines Marinegenerals handeln. Pfff, Klischee. Zum Los Angeles, das wir alle aus dem Kino kennen, muss ich nichts erzählen. Weniger bekannt ist, dass man auch mit dem Velo recht gut in diesem urbanen Moloch herumkommt. Mein Ausgangspunkt war Downtown, ein bizarrer und wundersamer Ort, der einen mit seinen prächtigen alten Kinopalästen, den Finanztürmen und den Obdachlosen unweigerlich an ein Schwellenland mahnt. Und vor allem war LA im Vergleich zum hektischen NYC erfrischend menschenleer. Bald schliesslich ging es südwärts; nach Stopps in Puerto Rico und Lima erreichte ich endlich Buenos Aires. Aber mehr dazu vielleicht ein andermal. |
Art Directors Club likes my project
28 October 2008
A nice honour for «Semiautomata»: My project receives an award from the ADC in the course of their Junior Competition 2008. «The ADC Jury met on Oktober 24, 2008 in Munich. 55 jurors [...] had to judge 678 entries. From among the many good works they chose the ones that best meet the rigorous ADC rating criteria.» |
Sam wins dns award 2008
25 June 2008
I am very pleased to announce that «Semiautomata» wins this year's dns award. A project like this does not appear out of nowhere and it doesn't fall from the sky. Which is why I want to express my gratitude: To all who personally supported me or whose preliminary work was absolutely indispensable to me. «The talent advancement award in graphic design is targeted at budding designers in the field of Visual Communication. The prize carries a value of CHF 10000.–» |
Today in Desktop Type History: Courier
25 March 2008
There's an interesting article on how the Courier font used to dominate office landscapes. After all, Arial hasn't always been the |
Fun with Obsolete Client-Side Scripting
03 February 2008
I'm pleased to announce that ALL THAT SHE WANTS just went live. While the, uhm, temporary identity microsite is not a gigantic achievement, it is still nice to see how easy animating semantic markup has become – thanks to wonderful frameworks such as Scriptaculous. Plus, my thumbnail is lending the polished fashion brands some working man credibility. |

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