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<title>Blog @ Samuel Luescher</title>
<link>http://sam.luescher.org/blog/</link>
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<dc:date>2009-01-11T16:31:15+01:00</dc:date>
<dc:creator>http://www.chaoscontent.com</dc:creator>
<dc:publisher>&lt;chaos:link url=Â«http://sam.luescher.org/legalÂ»&gt;Copyright (c) 2009 Samuel Luescher
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<title>Navidad &amp; AÃ±o Nuevo en BsAs</title>
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<description>Nachdem ich wÃ¤hrend der vergangenen Wochen in Buenos Aires genÃ¼gend Zeit hatte, des Spanischen einigermassen mÃ¤chtig zu werden (funktioniert) und mich an die subtropische Sommerhitze zu gewÃ¶hnen (funktioniert weniger), befinde ich mich nun den AuslÃ¤ufe...</description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="imageblock-floatleft-first">
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</p>
<p class="first">
Nachdem ich w&auml;hrend der vergangenen Wochen in Buenos Aires gen&uuml;gend Zeit hatte, des Spanischen einigermassen m&auml;chtig zu werden (funktioniert) und mich an die subtropische Sommerhitze zu gew&ouml;hnen (funktioniert weniger), befinde ich mich nun den Ausl&auml;ufern der &ouml;stlichen Andenkordillere. Ich tue dies den Einheimischen gleich, welche die Hauptstadt im Januar gerne verlassen und sich entweder an den Strand oder in k&uuml;hlere Gefilde begeben. Ein nicht h&auml;ssliches Touristennest, einem Walliser Bergdorf in der Sommersaison gar nicht un&auml;hnlich, dient mir als Ausgangspunkt, und nur der Erwerb eines Billigzelts trennt mich noch von der Tour weiter s&uuml;dw&auml;rts &ndash; quer durch eine allen Berichten zufolge zauberhafte Seenlandschaft.
</p>

<p>
Zum gegenw&auml;rtigen Zeitpunkt m&ouml;chte ich mich daher auch nicht l&auml;nger damit aufhalten, einen l&auml;nglichen Bericht &uuml;ber Land und Leute zu verfassen. Nur so viel sei erw&auml;hnt: Die Adventszeit in der S&uuml;dhemisph&auml;re gestaltete wohltuend unweihnachtlich. Bei 35&deg; gef&uuml;hlter Temperatur w&auml;re es ja auch einigermassen absurd, den &ouml;ffentlichen Grund mit Rentieren, Kunstschnee und Weihnachtsliedern zu versch&ouml;nern. Ohne Freunde und Familie kommt ohnehin kaum feierliche Behaglichkeit auf, doch entstehen auf Reisen ja jeden Tag neue tempor&auml;re Freundschaften. So darf ich immerhin <a href="http://picasaweb.google.com/samuel.luescher/NavidadAONuevoEnBsAs#" class="extlink">einige ausgelassene Schnappsch&uuml;sse von den Feiertagen</a> pr&auml;sentieren. Wer endlich wissen m&ouml;chte, wie es hier dr&uuml;ben eigentlich so aussieht, sei auf sp&auml;ter vertr&ouml;stet.
</p>

<p>
In diesem Sinne w&uuml;nsche ich allen, die ein Gutes Neues hatten, dass das Jahr genau so weitergehen m&ouml;ge, und allen anderen, dass es sich schleunigst bessere. Meine besten Gl&uuml;ckw&uuml;nsche in die Heimat und bis bald!
</p>
]]></content:encoded>
<dc:date>2009-01-11T16:26:00+01:00</dc:date>
<dc:creator>Samuel Luescher</dc:creator>
</item>
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<title>Panamerika</title>
<link>http://picasaweb.google.com/samuel.luescher/Panamerika#</link>
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<description>[Wer nicht lesen mag, sondern gucken will, kann: Bilder und Videos zu diesem Eintrag]

New York City hiess der Ã¶kologisch sinnvolle Auftakt meiner Reise, denn wer SÃ¼damerika anfliegt, kann auch gleich mit Nordamerika beginnen, oder? FÃ¼r meinen Nostal...</description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="imageblock-floatleft-first">
<a href="http://picasaweb.google.com/samuel.luescher/Panamerika#"><img id="uniqid4c8129f907dd9" class="image" src="http://sam.luescher.org/assets/attachments/thumbnail/DSC_7787.jpg" width="118" height="122" alt="Irgendwo &uuml;ber Nordamerika" /></a>
</p>
<p class="first">
[Wer nicht lesen mag, sondern gucken will, kann: <a href="http://picasaweb.google.com/samuel.luescher/Panamerika#" class="extlink">Bilder und Videos zu diesem Eintrag</a>]
</p>

<p>
New York City hiess der &ouml;kologisch sinnvolle Auftakt meiner Reise, denn wer S&uuml;damerika anfliegt, kann auch gleich mit Nordamerika beginnen, oder? F&uuml;r meinen Nostalgiebesuch in New York h&auml;tte ich mir jedenfalls keinen besseren Zeitpunkt aussuchen k&ouml;nnen. Schliesslich durfte ich Augenzeuge von gleich zwei Freakshows werden (Halloween, Pr&auml;sidentschaftswahlen). Des Weiteren flitzte unverhofft der New York Marathon an der Haust&uuml;r meiner Gastwirtin vorbei und g&uuml;ldenes Herbstwetter badete die l&ouml;chrigen Gehsteige von Williamsburg in warmes Licht.
</p>

<p>
Keine Frage: New York City w&auml;hlt erzdemokratisch. So war es mir w&auml;hrend meines Aufenthalts leider nicht verg&ouml;nnt, auch nur einen einzigen Anh&auml;nger McCains kennenzulernen. Den Wahlabend selbst durfte ich in einem grossz&uuml;gigen Appartement mit Sicht aufs Empire State Building verbringen; das Interesse der Anwesenden galt allerdings nicht der Skyline, sondern CNN. Die Moderatoren fuchtelten an riesigen Touchscreens herum, um dem Publikum den ideologischen R&ouml;stigraben zu erkl&auml;ren. Eigentlich h&auml;tte man am liebsten zum Resultat vorgespult. Nerv&ouml;se Zuversicht im Raum, dann die Verk&uuml;ndung. Und eine erste Rede des gew&auml;hlten Pr&auml;sidenten, die einen zu Tr&auml;nen r&uuml;hrte – vermutlich habt ihr sie <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Jll5baCAaQU" class="extlink">auch gesehen</a>. Sp&auml;ter im Freien wollten die Feiernden mit dem Jubeln und Umarmen gar nicht mehr aufh&ouml;ren und auch der Kl&ouml;pfwein floss in Str&ouml;men durch die erleichterten Kehlen. Das heisst – nein, letzteres ist auf Amerikas Strassen ja nicht einmal anl&auml;sslich von historischen Wendepunkten gestattet. 
</p>

<p>
Wie dem auch sei. Wir haben ihn endlich: Den neuen Helden, welcher den Rassismus endg&uuml;ltig besiegen, den tobenden Antiamerikanismus lindern und diesen Planeten heilen wird (nicht). Wie so gut wie alle Europ&auml;er bin ich entz&uuml;ckt &uuml;ber diese Wahl, obgleich man sich in den USA leider bereits wieder Sorgen machen muss, der neue Chef werde bald erschossen wie seinerzeit JFK.
</p>

<p>
Die restlichen paar Tage meines Aufenthalts galten dessen eigentlichem Grund: Die netten Menschen, die ich hier vor zwei Jahren kennenlernte, wiederzusehen und ebenso ein bisschen vom langvermissten hiesigen Nachtleben. L&auml;sst sich beides ja bestens kombinieren. 
</p>

<p>
Zwar wird behauptet, New York erfinde sich pro Dekade mehrmals neu. Doch hat sich in den bald zwei Jahren seit meinem letzten Aufenthalt nichts dramatisch ver&auml;ndert. Die Schlangen vor den Brunchlokalen sind immer noch erstaunlich lang, die Mieten f&uuml;r ein fensterloses Zimmerlein in Brooklyn waren schon damals gef&auml;hrlich nah an der $1000-Grenze und draussen skateboarden immer noch dieselben hornbrilligen Barttr&auml;ger an den Schlagl&ouml;chern vorbei. 
</p>

<p>
Konklusion: Eine wirklich fabelhafte Art von Tourismus findet dann statt, wenn man sich an einem Ort schon auskennt und somit gar kein Anlass besteht, dessen jeden Winkel zu erkunden.
</p>

<p>
Der Rest ist schnell zusammengefasst. Meine n&auml;chste Etappe war Los Angeles, ebenfalls aus dem einzigen Grund, eine alte Bekannte zu besuchen. Leider hatten wir organisatorische Missverst&auml;ndnisse und diese reiste zeitgleich zum Liebesurlaub in Hawaii ab – immerhin nicht ohne mir die Schl&uuml;ssel f&uuml;r eine luxuri&ouml;se Wohnung slash Ausstellungsraum mitsamt Dachpool zu hinterlassen. Und da die Amerikaner ein herzliches Volk sind, liessen die Nachbarn mich bereits am Abend meiner Ankunft an ihrer Terrassenparty teilhaben. Bei den Anwesenden musste es sich nat&uuml;rlich um Musikproduzenten, sonstige Kreativindustrielle oder dann mindestens die Tochter eines Marinegenerals handeln. Pfff, Klischee.
</p>

<p>
Zum Los Angeles, das wir alle aus dem Kino kennen, muss ich nichts erz&auml;hlen. Weniger bekannt ist, dass man auch mit dem Velo recht gut in diesem urbanen Moloch herumkommt. Mein Ausgangspunkt war Downtown, ein bizarrer und wundersamer Ort, der einen mit seinen pr&auml;chtigen alten Kinopal&auml;sten, den Finanzt&uuml;rmen und den Obdachlosen unweigerlich an ein Schwellenland mahnt. Und vor allem war LA im Vergleich zum hektischen NYC erfrischend menschenleer. 
</p>

<p>
Bald schliesslich ging es s&uuml;dw&auml;rts; nach Stopps in Puerto Rico und Lima erreichte ich endlich Buenos Aires. Aber mehr dazu vielleicht ein andermal.
</p>
]]></content:encoded>
<dc:date>2008-11-16T20:30:00+01:00</dc:date>
<dc:creator>Samuel Luescher</dc:creator>
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<title>Art Directors Club likes my projectArt Directors Club mag mein Projekt</title>
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<category>Portfolio</category>
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A nice honour for Â«SemiautomataÂ»: My project receives an award from the ADC in the course of their Junior Competition 2008. "The ADC Jury met on Oktober 24, 2008 in Munich. 55 jurors [...] had to judge 678 entries. From among the many good works they...</description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="imageblock-floatleft-first">
<a href="http://www.adc.de/servlet/PB/menu/1001185/nachwuchswettbewerb.html?catID=1001118"><img id="uniqid4c8129f90d6a7" class="image" src="http://sam.luescher.org/assets/attachments/adc-logo.png" width="99" height="99" alt="" /></a>
</p>
<p class="first">
A nice honour for <a href="http://sam.luescher.org/_locale_en_GB/307754/_filters_67_tag_Wearables/?order=a%3A1%3A%7Bi%3A67%3Bs%3A3%3A%22asc%22%3B%7D&sort=a%3A1%3A%7Bi%3A67%3Bs%3A11%3A%22publishtime%22%3B%7D" class="intlink">«Semiautomata»</a>: My project receives an award from the <a href="http://www.adc.de" class="extlink">ADC</a> in the course of their <a href="http://www.adc.de/servlet/PB/menu/1001185/nachwuchswettbewerb.html?catID=1001118" class="extlink">Junior Competition 2008</a>. «The ADC Jury met on Oktober 24, 2008 in Munich. 55 jurors [...] had to judge 678 entries. From among the many good works they chose the ones that best meet the rigorous ADC rating criteria.»
</p>
]]></content:encoded>
<dc:date>2008-10-28T14:10:00+01:00</dc:date>
<dc:creator>Samuel Luescher</dc:creator>
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<title>Sam wins dns award 2008Sam gewinnt den dns award 2008</title>
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<category>Portfolio</category>
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I am very pleased to announce that Â«SemiautomataÂ» wins this year's dns award. A project like this does not appear out of nowhere and it doesn't fall from the sky. Which is why I want to express my gratitude: To all who personally supported me or whos...</description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="imageblock-floatleft-first">
<a href="http://www.designnetwork.ch/2_information/2_4_5_award.htm"><img id="uniqid4c8129f91346f" class="image" src="http://sam.luescher.org/assets/attachments/DNS_logo_08(bw).png" width="99" height="99" alt="" /></a>
</p>
<p class="first">
I am very pleased to announce that <a href="http://sam.luescher.org/_locale_en_GB/307754/_filters_67_tag_Wearables/?order=a%3A1%3A%7Bi%3A67%3Bs%3A3%3A%22asc%22%3B%7D&sort=a%3A1%3A%7Bi%3A67%3Bs%3A11%3A%22publishtime%22%3B%7D" class="intlink">«Semiautomata»</a> wins this year&#039;s <a href="http://www.designnetwork.ch/2_information/2_4_5_award.htm" class="extlink">dns award</a>. A project like this does not appear out of nowhere and it doesn&#039;t fall from the sky. Which is why I want to express my gratitude: To all who personally supported me or whose <a href="http://reactable.iua.upf.edu/?software" class="extlink">preliminary work</a> was absolutely indispensable to me.
</p>

<p>
«The talent advancement award in graphic design is targeted at budding designers in the field of Visual Communication. The prize carries a value of CHF 10000.–»

</p>
]]></content:encoded>
<dc:date>2008-06-25T19:51:00+01:00</dc:date>
<dc:creator>Samuel Luescher</dc:creator>
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<title>Today in Desktop Type History: Courier</title>
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<description>There's an interesting article on how the Courier font used to dominate office landscapes. After all, Arial hasn't always been the -predominant choice- default setting. And there's hope it won't be.</description>
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<a href="http://members.whattheythink.com/evt/08/od/od08romano2.cfm"><img id="uniqid4c8129f919237" class="image" src="http://sam.luescher.org/assets/attachments/rm-courier.png" width="118" height="122" alt="" /></a>
</p>
<p class="first">
There&#039;s an interesting article on how <a href="http://members.whattheythink.com/evt/08/od/od08romano2.cfm" class="extlink">the Courier font used to dominate</a> office landscapes. After all, <a href="http://sam.luescher.org/150548/_filters_214109_tag_Information Graphics/" class="intlink">Arial hasn&#039;t always been the <strike>predominant choice</strike> default setting</a>. And there&#039;s hope it won&#039;t be.
</p>
]]></content:encoded>
<dc:date>2008-03-25T11:19:00+01:00</dc:date>
<dc:creator>Samuel Luescher</dc:creator>
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<item>
<title>Fun with Obsolete Client-Side Scripting</title>
<link>http://www.allthatshewants.us</link>
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<description>I'm pleased to announce that ALL THAT SHE WANTS just went live. While the, uhm, temporary identity microsite is not a gigantic achievement, it is still nice to see how easy animating semantic markup has become -- thanks to wonderful frameworks such as ...</description>
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<a href="http://www.allthatshewants.us"><img id="uniqid4c8129f91f000" class="image" src="http://sam.luescher.org/assets/attachments/thumbnail/AllThatSheWants-adhoc-businesscard-1386-square.png" width="118" height="122" alt="" /></a>
</p>
<p class="first">
I&#039;m pleased to announce that <a href="http://www.allthatshewants.us" class="extlink">ALL THAT SHE WANTS</a> just went live. While the, uhm, temporary identity microsite is not a gigantic achievement, it is still nice to see how easy animating semantic markup has become &ndash; thanks to wonderful frameworks such as <a href="http://script.aculo.us" class="extlink">Scriptaculous</a>. 
</p>

<p>
Plus, my thumbnail is lending the polished fashion brands some working man credibility.
</p>
]]></content:encoded>
<dc:date>2008-02-03T18:45:16+01:00</dc:date>
<dc:creator>Samuel Luescher</dc:creator>
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<title>Portfolio Update</title>
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<description>For those of you who haven't seen my Opus Magnum of last year, the smoke-and-mirrors part of the documentation is now online in the Portfolio section.</description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="imageblock-floatleft-first">
<a href="http://sam.luescher.org/portfolio/projects/307754/"><img id="uniqid4c8129f924dc9" class="image" src="http://sam.luescher.org/assets/attachments/thumbnail/table_plan_web_square.png" width="118" height="122" alt="" /></a>
</p>
<p class="first">
For those of you who haven&#039;t seen <a href="http://sam.luescher.org/_locale_en_GB/307754/_filters_67_tag_Design/?order=a%3A1%3A%7Bi%3A67%3Bs%3A3%3A%22asc%22%3B%7D&sort=a%3A1%3A%7Bi%3A67%3Bs%3A10%3A%22categoryid%22%3B%7D" class="intlink">my Opus Magnum of last year</a>, the smoke-and-mirrors part of the documentation is now online in the <a href="http://sam.luescher.org/_locale_en_GB/portfolio/_filters_67_tag_Design/?order=a%3A1%3A%7Bi%3A67%3Bs%3A3%3A%22asc%22%3B%7D&sort=a%3A1%3A%7Bi%3A67%3Bs%3A10%3A%22categoryid%22%3B%7D" class="intlink">Portfolio section</a>.
</p>
]]></content:encoded>
<dc:date>2008-01-24T15:06:00+01:00</dc:date>
<dc:creator>Samuel Luescher</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Londoner SchriftstÃ¼cke</title>
<link>http://sam.luescher.org/314877/</link>
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<description>Bei meinem kÃ¼rzlichen Besuch in London frÃ¶nte ich der Lieblingsobsession aller Grafiker in der Fremde: NÃ¤mlich allerhand Gelettertes zu sammeln. Hier einige FundstÃ¼cke in SchnappschussqualitÃ¤t.</description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="imageblock-floatleft-first">
<a href="http://sam.luescher.org/314877/"><img id="uniqid4c8129f92ab90" class="image" src="http://sam.luescher.org/assets/attachments/thumbnail/IMG_1164_copy.jpg" width="118" height="122" alt="" /></a>
</p>
<p class="lead">
<p class="first">
Bei meinem k&uuml;rzlichen Besuch in London fr&ouml;nte ich der Lieblingsobsession aller Grafiker in der Fremde: N&auml;mlich allerhand Gelettertes zu sammeln. Hier einige Fundst&uuml;cke in Schnappschussqualit&auml;t.
</p>
</p>
<p class="first">
Der Urheber der ersten beiden Schilder meistert einen flotten Pinselstrich. Hier wurde ausserdem das leidige Problem, dass man nach rechts grunds&auml;tzlich nie genug Platz hat, elegant gel&ouml;st (mit dem «A» in der zweiten Zeile. Klick zum Vergr&ouml;ssern).
</p>

<p>
Ob dies etwas mit der EM-Nichtqualifikation zu tun hat?
</p>

<p>
Ein effortloses Identit&auml;tskonzept f&uuml;r Ausgehlokale: Man l&auml;sst einfach die alte Ladenbeschriftung dran und nennt seinen Club «Jaguar Shoes Importers-Exporters».
</p>

<p>
Im Innern des Clubs w&uuml;nscht man sich sein (f&uuml;r n&auml;chtliche Exkursionen zu klobiges) Weitwinkelobjektiv herbei. Der Name des Schriftk&uuml;nstlers ist mir leider in der Zwischenzeit entfallen.
</p>

<p>
Zur dieser Sache mit den gef&uuml;llten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Punze_(Typografie)" class="extlink">Punzen</a>: Ich meine, da l&auml;sst sich in der Londoner Kulturszene durchaus ein Trend ablesen. Hier ein sehr h&uuml;bsches Beispiel, rasch am Museumsw&auml;rter vorbei abgedr&uuml;ckt.
</p>

<p>
Noch eins (k&ouml;nnte auch am Bauhaus entstanden sein).
</p>

<p>
Das geht auch noch gerade durch.
</p>

<p>
Dieses Riesenplakat letztlich tut wenig zur Sache, aber es hat mich auf den tollen Illustrator <a href="http://www.obeygiant.com" class="extlink">Shepard Fairey</a> aufmerksam gemacht. Geh&ouml;rte eigentlich in einen Artikel zum momentan viel diskutierten Thema «Dissenz und Grafikdesign».
</p>
]]></content:encoded>
<dc:date>2007-12-17T21:21:00+01:00</dc:date>
<dc:creator>Samuel Luescher</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Gut Gegroundet</title>
<link>http://sam.luescher.org/311128/</link>
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<description>Heute durfte ich es endlich nachholen, den Film Â«GroundingÂ» zu kucken, da er im TV lief. Wie allgemein bekannt ist, geht es in dem Dokufiction-Wirtschaftsthriller-Soapmelodram um das Ende unseres in Grund und Boden gemanagten Nationalsymbols Swissair. ...</description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="imageblock-floatleft-first">
<a href="http://sam.luescher.org/311128/"><img id="uniqid4c8129f93091f" class="image" src="http://sam.luescher.org/assets/attachments/thumbnail/hand-thumbs-up-2.jpg" width="118" height="122" alt="" /></a>
</p>
<p class="first">
Heute durfte ich es endlich nachholen, den Film «Grounding» zu kucken, da er im TV lief. Wie allgemein bekannt ist, geht es in dem Dokufiction-Wirtschaftsthriller-Soapmelodram um das Ende unseres in Grund und Boden gemanagten Nationalsymbols Swissair. K&ouml;stlich fand ich, wie sich die «fiktionalen» Charaktere aus Finanz und Wirtschaft gegenseitig Steine in den Weg legen und sich in fulminanten Sitzungen anschreien: Der wieselflinke Corti (damals noch ohne das Rollk&ouml;fferchen, das er auf dem Weg zum Prozess immer mitzog), der d&auml;monische Egomane Moritz Suter (hat in Realit&auml;t weniger b&ouml;se Augenbrauen), sein intriganter Helfershelfer Dos&eacute;, die durchtriebenen Finsterlinge von den Grossbanken Ospel/M&uuml;hlemann und wie sie alle heissen. Erstaunlich, dass sich f&uuml;r die halbe Schweizer Wirtschaftsprominenz unter den einheimischen Schauspielern Doppelg&auml;nger finden liessen.
</p>

<p>
Der Film ist spannender als die Dritte Staffel von «24». Dort scheint man sich auch die Bildsprache abgeschaut zu haben (Splitscreen, Handkamerastyle, schnelle Zooms, Belauscherperspektive). Klar, die Personen sind reichlich &uuml;berzeichnet, der Soundtrack etwas arg dramatisch orchestriert, die Nebenstr&auml;nge der Handlung (Liebesdrama, Vater-Secondo-Konflikt) etwas fad. Alles in allem ward ich trotzdem bestens unterhalten.
</p>

<p>
<strong>Thumbs-up</strong>* f&uuml;r «Grounding».
</p>

<p>
*) Da ich Bewertungssysteme auf der Sternliskala immer schon subjektiv und daher nicht wirklich aussagekr&auml;ftig fand, beschr&auml;nke ich mich auf eine bin&auml;re Wertung.
</p>
]]></content:encoded>
<dc:date>2007-12-09T22:58:00+01:00</dc:date>
<dc:creator>Samuel Luescher</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Kulturgeschichtliche Arbeit: Abgehakt</title>
<link>http://sam.luescher.org/213958/</link>
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<description>Der Hauptgrund dafÃ¼r, warum hier in Sachen Projektblog in den letzten Wochen eisige Stille herrschte, ist endlich durch die Druckerwalzen gesaust und hat die stampfenden und schlitzenden Maschinen des Buchbinders heil Ã¼berstanden: Meine theoretische Di...</description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="imageblock-floatleft-first">
<a href="http://sam.luescher.org/213958/"><img id="uniqid4c8129f9366df" class="image" src="http://sam.luescher.org/assets/attachments/thumbnail/DSC_6133.jpg" width="118" height="122" alt="Sam&#039;s schriftliche Diplomarbeit (Illustration: Omnivore)" /></a>
</p>
<p class="lead">
<p class="first">
Der Hauptgrund daf&uuml;r, warum hier in Sachen Projektblog in den letzten Wochen eisige Stille herrschte, ist endlich durch die Druckerwalzen gesaust und hat die stampfenden und schlitzenden Maschinen des Buchbinders heil &uuml;berstanden: Meine theoretische Diplomarbeit. Von der s&uuml;ndhaft teuren Kleinauflage musste ich die meisten Exemplare leider einreichen, aber daf&uuml;r sind nun 50% meiner Diplomarbeit fixfertig. Alles weitere im «Pressetext»...
</p>
</p>
<p class="first">
Heute sind Ornamente wieder allgegenw&auml;rtig und zu einem festen Bestandteil der visuellen Kultur geworden. Dies l&auml;sst sich nicht nur bei Konsumg&uuml;tern oder im popkulturellen Bereich beobachten, sondern auch in den bildenden K&uuml;nsten und der Architektur. In seiner kulturgeschichtlichen Arbeit r&uuml;ckt Samuel L&uuml;scher dieses Ph&auml;nomen in seinen historischen Zusammenhang und geht anschliessend der Frage nach, welche Umst&auml;nde f&uuml;r die Renaissance des Ornaments verantwortlich sind. Er untersucht, inwiefern sich das Ph&auml;nomen von anderen Retrotrends unterscheidet und worin seine tiefere Bedeutung liegt. Anhand von Projekten verschiedener Gestalterteams zeigt er, wie diese mit der Verzierung umgehen und worin sie den Nutzen des Ornaments sehen. Neben kulturellen Aspekten kommen dabei auch die technologischen Rahmenbedingungen zur Sprache.
</p>
]]></content:encoded>
<dc:date>2007-08-27T18:13:49+01:00</dc:date>
<dc:creator>Samuel Luescher</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Bart White</title>
<link>http://sam.luescher.org/206613/</link>
<category></category>
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<description>Im Zuge der allgemeinen Simpsons-Begeisterung (und zu Ehren der White Stripes, deren jÃ¼ngstes Album, wie Carlo schon feststellte, grossartig ist): Hier wieder mal ein Ã¤usserst unterhaltsames YouTube-FundstÃ¼ck...</description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="imageblock-floatleft-first">
<a href="http://sam.luescher.org/206613/"><img id="uniqid4c8129f93c4a0" class="image" src="http://sam.luescher.org/assets/attachments/thumbnail/Picture_1.png" width="118" height="122" alt="" /></a>
</p>
<p class="lead">
<p class="first">
Im Zuge der allgemeinen Simpsons-Begeisterung (und zu Ehren der White Stripes, deren j&uuml;ngstes Album, wie <a href="http://www.cocadeal.net/blog/2007/07/20/you-dont-know-what-love-is-kundigung-my-ass/" class="extlink">Carlo</a> schon feststellte, grossartig ist): Hier wieder mal ein &auml;usserst unterhaltsames YouTube-Fundst&uuml;ck...
</p>
</p>
<p class="first">
<object width="425" height="350"><param></param><param></param><embed src="http://www.youtube.com/v/ihnm1-gZQ_k" width="425" height="350"></embed></object>
</p>
]]></content:encoded>
<dc:date>2007-08-12T11:41:00+01:00</dc:date>
<dc:creator>Samuel Luescher</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Bildlabor/Ornamentorgel</title>
<link>http://sam.luescher.org/180946/</link>
<category>Diplom 2007</category>
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<description>Mein momentaner Aufbau (Videokameras, Lichtpult, farbige Folien, Processing Software und allerlei GegenstÃ¤nde bzw. KÃ¶rperteile) wurde an der ersten ZwischenprÃ¤sentation durchaus positiv aufgenommen. Wir diskutierten vor allem mÃ¶gliche Einsatzbereiche e...</description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="imageblock-floatleft-first">
<a href="http://sam.luescher.org/180946/"><img id="uniqid4c8129f94225f" class="image" src="http://sam.luescher.org/assets/attachments/thumbnail/2007-06-15_14-03-47.png" width="118" height="122" alt="" /></a>
</p>
<p class="first">
Mein momentaner Aufbau (Videokameras, Lichtpult, farbige Folien, Processing Software und allerlei Gegenst&auml;nde bzw. K&ouml;rperteile) wurde an der ersten Zwischenpr&auml;sentation durchaus positiv aufgenommen. Wir diskutierten vor allem m&ouml;gliche Einsatzbereiche eines derartigen Apparats. Die Palette ist nat&uuml;rlich breit: Fassadengestalter k&ouml;nnten sowas vielleicht gebrauchen, Textildesigner ebenso, die Personalisierung/Inbesitznahme eines Hotelzimmers ist immer noch eine sch&ouml;ne Idee. 
</p>

<p>
Einwand: Ich selber muss formulieren, was mich an diesem Projekt interessiert –&nbsp;ein Alibizweck ist nicht der Sinn der Sache. F&uuml;r mich ist die Anlage zum jetzigen Zeitpunkt vor allem Labor. Es ist faszinierend, in den Bilderfluss einzutauchen. Alles dreht sich ums Halbautomatische, Prozesshafte. Daraus erg&auml;ben sich eben auch Einsatzbereiche, wo eine st&auml;ndige Ver&auml;nderung gefragt ist. Zum Beispiel die saisonale Anpassung von Ladenlokalen, oder eine dimensionale Erweiterung einer Einzimmerwohnung mit Kochnische –&nbsp;je nachdem, womit der Bewohner gerade besch&auml;ftigt ist; quasi ein Weiterdenken des Kaminfeuer-Videos.
</p>

<p>
Es ist also noch alles offen. Ansonsten l&auml;uft alles bestens, neben der spassigen Bildgeneration werde ich mich allerdings in den n&auml;chsten Wochen vor allem den Layoutentw&uuml;rfen f&uuml;r meine kulturgeschichtliche Arbeit («Renaissance der Ornaments») widmen.
</p>
]]></content:encoded>
<dc:date>2007-06-18T14:11:00+01:00</dc:date>
<dc:creator>Samuel Luescher</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Cervelatskandale</title>
<link>http://sam.luescher.org/177103/</link>
<category></category>
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<description>Nachdem wir letzte Woche bereits erfahren mussten, dass unserer Nationalwurst dem Cervelat Gefahr droht, weil wegen eines Importverbots die argentinischen RinderdÃ¤rme ausgehen, folgen diese Woche weitere Schreckensmeldungen (die einem ebenso Wurst sein...</description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="imageblock-floatleft-first">
<a href="http://sam.luescher.org/177103/"><img id="uniqid4c8129f948040" class="image" src="http://sam.luescher.org/assets/attachments/thumbnail/141525035_1afc988c6b_m.jpg" width="118" height="122" alt="Cervelat" /></a>
</p>
<p class="first">
Nachdem wir letzte Woche bereits erfahren mussten, dass unserer Nationalwurst dem Cervelat Gefahr droht, weil wegen eines Importverbots die argentinischen Rinderd&auml;rme ausgehen, folgen diese Woche weitere Schreckensmeldungen (die einem ebenso Wurst sein k&ouml;nnten).
</p>

<p>
Da berichtet 20 Minuten auf der Titelseite, der Fernsehsender Viva boykottiere das neue Musikvideo des sogenannten B&uuml;ndner <strike>Kultrappers</strike> Skandalrappers Gimma, in dem sich dieser mit einem Basler Porno-Sternchen auf der Wurstplatte <a href="http://www.20min.ch/unterhaltung/sounds/story/11251020" class="extlink">vergn&uuml;gen soll</a>. Nun ist dieser Gimma fast noch platter als sein Kollege Stress und dessen Song «Fuck Blocher». Der Boykott kann ihm indessen nur recht sein, schliesslich spielt sich Musikfernsehen heutzutage sowieso <a href="http://www.myspace.com/gimmasmusic" class="extlink">im Internet ab</a>, w&auml;hrend Gimmas Bekanntheitsgrad durch die l&auml;ppische Angelegenheit explodieren d&uuml;rfte, wie in solchen F&auml;llen &uuml;blich. Und ich bin wieder mal fasziniert vom Mahlen der massenmedialen Vermarktungsm&uuml;hle (nicht nur wegen des Stabreims).  Arme <a href="http://www.dasmagazin.ch/index.php/Ruferin_gegen_das_W%C3%BCste" class="extlink">Frau Schwarzer</a>. Was meint ihr dazu? Meinungen gerne in Stabreimform...
</p>
]]></content:encoded>
<dc:date>2007-06-12T16:32:00+01:00</dc:date>
<dc:creator>Samuel Luescher</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Spass mit obsoleter HardwareFun with obsolete hardware</title>
<link>http://sam.luescher.org/171760/</link>
<category></category>
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<description>
Die Fisheye-Billigstkamera ($30, Winkel fast 180Â°) macht Freude. Das Beste daran ist eigentlich, dass man die Innenseite der Linse sieht. Das ist ungefÃ¤hr so, wie wenn man die Augen schliesst und sich auf dieses rÃ¶tliche Geflecht vor dem Dunkel konze...</description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="imageblock-floatleft-first">
<a href="http://sam.luescher.org/171760/"><img id="uniqid4c8129f94dddf" class="image" src="http://sam.luescher.org/assets/attachments/thumbnail/fisheye-nyc-darkroom(2).jpg" width="118" height="122" alt="Darkroom, NYC" /></a>
</p>
<p class="first">
My ultracheap Fisheye camera ($30, almost 180&deg;angle) is pleasureable. Maybe the best thing about it is that you can see the inside of the lens. It&#039;s kind of like when you close your eyes and concentrate on the reddish web in front of the dark. You actually see the very front of your brain, the <a href="http://augen.uniklinikum-dresden.de/bilder/glaukom/glaukom_sehnerv.jpg" class="extlink">optic nerve</a> that is.
</p>
]]></content:encoded>
<dc:date>2007-06-01T18:05:00+01:00</dc:date>
<dc:creator>Samuel Luescher</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Protokoll der Mentorensitzung #2</title>
<link>http://sam.luescher.org/159434/</link>
<category>Diplom 2007</category>
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<description>Ich demonstriere meine ersten Versuche mit einem Prototypen des Touchscreens auf ReacTIVision-Basis. Man zeichnet (leider momentan noch mit dem Wacom-Tablett) eine Form und verschiebt auf dem Tisch ein Objekt, welches den Kreuzungspunkt der beiden Symm...</description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="imageblock-floatleft-first">
<a href="http://sam.luescher.org/159434/"><img id="uniqid4c8129f953b9f" class="image" src="http://sam.luescher.org/assets/attachments/thumbnail/fiducial-marker(2).png" width="118" height="122" alt="Fiducial Marker. created by the ReacTIVsion developers" /></a>
</p>
<p class="lead">
<p class="first">
Ich demonstriere meine ersten Versuche mit einem Prototypen des Touchscreens auf ReacTIVision-Basis. Man zeichnet (leider momentan noch mit dem Wacom-Tablett) eine Form und verschiebt auf dem Tisch ein Objekt, welches den Kreuzungspunkt der beiden Symmetrieachsen markiert, &uuml;ber die die Zeichnung dann gespiegelt wird.
</p>
</p>
<p class="first">
Es ist klar, dass meine Installation eher experimenteller Natur sein wird. Trotzdem muss sie eine Daseinsberechtigung haben. Die folgenden konzeptionellen Fragen m&uuml;ssen klar beantwortet werden k&ouml;nnen:
</p>

<ol>
<li>Wozu dient der Apparat &uuml;berhaupt? <br />
(Ist es reine grafische Spielerei in durchaus beeindruckender technischer Form? Bloss nicht! Ist es ein didaktisches Ger&auml;t zum Verst&auml;ndnis der zugrundeliegenden Geometrie? Ist es ein Entwurfsger&auml;t f&uuml;r Tapeten, Textilien? Dient das Ger&auml;t dem Customizing [Roman], k&ouml;nnte man damit z.B. sein Hotelzimmer personalisieren?)<br /></li>
<li>Warum hat der Apparat diese Tischform? <br />
(Die Art, wie man das Ger&auml;t bedient, soll vollst&auml;ndig mit ihrer Form &uuml;bereinstimmen, bzw. sind die Funktionen des Ger&auml;ts so anzulegen, dass es nicht einfach durch Computer + Maus substituiert werden k&ouml;nnte, sondern zwangsl&auml;ufig diese Form haben muss.)</li>
</ol>

<p>
Weitere Gedanken, formale und inhaltliche Fragen:
</p>

<ul>
<li>Wie arbeite ich an einem Muster, ist es eine Art Zeichnungsprogramm (eher nicht) oder arbeite ich mit Grundelementen, die ich arrangieren kann?<br /></li>
<li>Woher stammen diese Grundelemente? <br /></li>
<li>K&ouml;nnte man irgendwelche Objekte auf die Platte legen und verarbeiten, oder m&uuml;ssen alle Objekte vorbereitet sein und dieser Vorgang wird bloss suggeriert?<br /></li>
<li>Die Customizing-Idee gef&auml;llt mir hervorragend. Man k&ouml;nnte beispielsweise beim Betreten eines Raums seinen Schl&uuml;sselbund (oder andere pers&ouml;nliche Objekte) auf einer Ablage deponieren, worauf diese Objekte die W&auml;nde zu &uuml;berwachsen beginnen.</li>
</ul>

<p>
Ziele bis zur n&auml;chsten Sitzung: 
</p>

<ul>
<li>M&ouml;gliche Antworten auf die eingangs erw&auml;hnten Hauptfragen formulieren.<br /></li>
<li>Die 17 kristallografischen Gruppen verstehen und automatisieren k&ouml;nnen. Hier bietet sich ein Scriptographer-Script an, weil ich damit f&uuml;r k&uuml;nftige formale Studien am flexibelsten bin.<br /></li>
<li>Einen Maskierungs-Algorithmus entwickeln, mit dem ich Objekte auf einer Leuchtplatte von unten abfilmen und quasi schnellscannen k&ouml;nnte. <strike>Die Processing-Site enth&auml;lt Edge-Detection und Maskierung-Demos, welche ich eventuell nur kombinieren m&uuml;sste.</strike> Eine simple Greenscreen-Box zu bauen und den entsprechenden Code zu schreiben hat gerade mal zwei Stunden gedauert! Enthusiasmus steigt.<br /></li>
<li>Den Tisch ausbauen mit besserer Beleuchtung, Infrarot f&uuml;r Touchscreen, Leuchstoffr&ouml;hren hinter Matt-Plexi f&uuml;r Greenscreen-Box.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
<dc:date>2007-05-21T15:07:00+01:00</dc:date>
<dc:creator>Samuel Luescher</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Patterns Â– Semiautomatische Designprozesse</title>
<link>http://sam.luescher.org/157995/</link>
<category>Diplom 2007</category>
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<description>Muster und Ornamente werden seit Menschengedenken angewendet, doch verhalfen ihnen immer wieder technische Innovationen zu einem Aufschwung. Die Entwicklung von Drucktechnologien ermÃ¶glichte in vergangenen Jahrhunderten die Massenproduktion von farbige...</description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="imageblock-floatleft-first">
<a href="http://sam.luescher.org/157995/"><img id="uniqid4c8129f959960" class="image" src="http://sam.luescher.org/assets/attachments/thumbnail/117614718_598f5797dd_o(2).jpg" width="118" height="122" alt="Aus: Owen Jones, The Grammar of Ornament, urspr&uuml;nglich publiziert 1853" /></a>
</p>
<p class="lead">
<p class="first">
Muster und Ornamente werden seit Menschengedenken angewendet, doch verhalfen ihnen immer wieder technische Innovationen zu einem Aufschwung. Die Entwicklung von Drucktechnologien erm&ouml;glichte in vergangenen Jahrhunderten die Massenproduktion von farbigen Musterb&uuml;chern, Sammlungen klassischer Ornamente, von denen sich beispielsweise Architekten inspirieren liessen. Neue Fertigungsmethoden erm&ouml;glichten es im Zeitalter der Industrialisierung, kosteng&uuml;nstig alle m&ouml;glichen Oberfl&auml;chen mit Mustern zu versehen. Zwangsl&auml;ufig bestand deren Funktion mitunter auch darin, die Minderwertigkeit eines Produkts zu vertuschen. Nicht zuletzt hat dieser Umstand dazu gef&uuml;hrt, dass das Ornament w&auml;hrend der Moderne in Verruf geriet.
</p>
</p>
<p class="first">
Auch die gr&ouml;sste technische Revolution der j&uuml;ngsten Geschichte, die Digitalisierung, hatte bekanntermassen enorme Auswirkungen auf die grafische Gestaltung, sowohl was die technische Produktion anbelangt, als auch auf zeitgen&ouml;ssische Stile und Ausdrucksformen. Digitale Werkzeuge emulieren heute meist ihre physikalischen Vorg&auml;nger (Zeichenstift, Belichtungstisch). Man mag dabei beklagen, dass sich der gr&ouml;sste Teil der seit den 90er Jahren digital hergestellten Grafik immer mehr &auml;hnle und eine kalte Anmutung habe (z.B. Vektorgrafik). Interessant w&auml;re zu diesem Zeitpunkt jedoch, zu welchen Ausdrucksformen man kommen k&ouml;nnte, sofern man alles, was grunds&auml;tzlich automatisierbar ist (z.B. die Schraffur einer Zeichnung oder die Extrapolation einer Form), vollst&auml;ndig an die Technik delegierte und sich selber nur noch als Steuermann (oder auch als zuf&auml;lliges Element) in den Prozess einmischte.
</p>

<p>
Zur Betrachtung dieser Frage bietet sich das Ornament an. Bei Ornamenten handelt es sich oft um Muster aus gleichen oder &auml;hnlichen Formen, welche insbesondere im Fall von Endlosmustern nach bestimmten Regeln repliziert werden. Da sie fugenlos in der Fl&auml;che fortgesetzt werden k&ouml;nnen, m&uuml;ssen sie formalisierbar sein. Man unterscheidet in der Geometrie verschiedene sogenannte Kongruenzabbildungen, von denen einige jedes Zeichnungsprogramm kennt: Verschiebung, Spiegelung, Rotation. Daraus abgeleitet lassen sich alle Endlosmuster klassifizieren und den sogenannten kristallografischen Gruppen, “Wallpaper Groups”, zuordnen, von denen es 17 m&ouml;gliche Varianten gibt. Tapeten und Parkettb&ouml;den sind kompliziert zu gestalten, doch liegt ihnen ein klares Regelwerk zugrunde, welches sich folglich automatisieren l&auml;sst. Der Mensch hat in einem solchen semiautomatischen System die Gelegenheit, sich auf seine eigentliche Aufgabe zu konzentrieren.
</p>
]]></content:encoded>
<dc:date>2007-05-17T00:17:00+01:00</dc:date>
<dc:creator>Samuel Luescher</dc:creator>
</item>
<item>
<title>OberflÃ¤chlichkeiten</title>
<link>http://sam.luescher.org/157991/</link>
<category>Diplom 2007</category>
<guid>http://sam.luescher.org/157991/</guid>
<description>"Manchmal heisst es, die SchÃ¶nheit sei nur oberflÃ¤chlich. Das mag so sein. Aber wenigstens ist sie nicht so oberflÃ¤chlich wie die Gedanken. FÃ¼r mich ist die SchÃ¶nheit das Wunder aller Wunder. Nur seichte Menschen urteilen nicht nach dem Schein. Das wah...</description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="imageblock-floatleft-first">
<a href="http://sam.luescher.org/157991/"><img id="uniqid4c8129f95f71f" class="image" src="http://sam.luescher.org/assets/attachments/thumbnail/Oscar.jpg" width="118" height="122" alt="Oscar" /></a>
</p>
<p class="first">
<blockquote><p class="first">
«Manchmal heisst es, die Sch&ouml;nheit sei nur oberfl&auml;chlich. Das mag so sein. Aber wenigstens ist sie nicht so oberfl&auml;chlich wie die Gedanken. F&uuml;r mich ist die Sch&ouml;nheit das Wunder aller Wunder. Nur seichte Menschen urteilen nicht nach dem Schein. Das wahre R&auml;tsel der Welt ist das, was wir sehen, nicht das, was wir nicht sehen». <em>Oscar Wilde: Das Bildnis des Dorian Gray.</em>

</p></blockquote>
</p>
]]></content:encoded>
<dc:date>2007-05-17T00:03:00+01:00</dc:date>
<dc:creator>Samuel Luescher</dc:creator>
</item>
<item>
<title>How firefighters spend their time</title>
<link>http://sam.luescher.org/14823/</link>
<category></category>
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<description>Last winter I rediscovered that hoodies are the way. At least when it comes to fighting the cold. From the Geneva Airport fire fighters comes this funny clip to a French rap song called Â«Fous ta CagouleÂ» (drop your hood). The supervisor was not impress...</description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="imageblock-floatleft-first">
<a href="http://sam.luescher.org/14823/"><img id="uniqid4c8129f9654df" class="image" src="http://sam.luescher.org/assets/attachments/thumbnail/photobooth_hoodie_mirror.jpg" width="118" height="122" alt="Hoodie Clone" /></a>
</p>
<p class="lead">
<p class="first">
Last winter I rediscovered that hoodies are the way. At least when it comes to fighting the cold. From the Geneva Airport fire fighters comes <a href="http://sam.luescher.org/blog/posts/14823/#video" class="intlink">this funny clip</a> to a French rap song called «Fous ta Cagoule» (drop your hood). The supervisor was not impressed. And in other news: <a href="http://www.savethehoodie.com/" class="extlink">Save the hoodie</a>. Lovely hoodie in picture thanks to <a href="http://www.pudel.co.uk/" class="extlink">Pudel</a>.
</p>
</p>
<p class="first">
<object width="425" height="350"><param></param><param></param><embed src="http://www.youtube.com/v/fOxCh6eNSlg" width="425" height="350"></embed></object>
</p>
]]></content:encoded>
<dc:date>2007-05-06T17:39:00+01:00</dc:date>
<dc:creator>Samuel Luescher</dc:creator>
</item>
<item>
<title>And your mother, too</title>
<link>http://sam.luescher.org/150548/</link>
<category></category>
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<description>This will hardly win a Hot Typography News prize, but here's yet another blog post about the premiere of Gary Hustwit's Helvetica film in ZÃ¼rich, earlier this year, where I also attended the panel discussion.

For everyone who hasn't heard yet, in th...</description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="imageblock-floatleft-first">
<a href="http://sam.luescher.org/150548/"><img id="uniqid4c8129f96b29f" class="image" src="http://sam.luescher.org/assets/attachments/thumbnail/IMG_0596.jpg" width="118" height="122" alt="Birthday Cr&egrave;meschnitte. The Z&uuml;rich design scene celebrates Helvetica&#039;s 50th birthday, and themselves." /></a>
</p>
<p class="lead">
<p class="first">
This will hardly win a Hot Typography News prize, but here&#039;s yet another blog post about the premiere of Gary Hustwit&#039;s <a href="http://www.helveticafilm.com/" class="extlink">Helvetica film</a> in Z&uuml;rich, earlier this year, where I also attended the panel discussion.
</p>

<p>
For everyone who hasn&#039;t heard yet, in this <strike>lengthy</strike> informative monologue <a href="http://www.spiekermann.com/" class="extlink">Spiekermann</a> explains, once and for all, why Steve Jobs is to blame that even your mother uses Arial for her birthday invitations. Blame my spy cam for the sound quality.
</p>

<p>
People who don&#039;t see the point in discussing letterforms, this video might change your mind. Not.
</p>
</p>
<p class="first">
<object width="425" height="350"><param></param><embed src="http://www.youtube.com/v/4dO0RrHMsO0" width="425" height="350"></embed></object>
</p>
]]></content:encoded>
<dc:date>2007-05-03T18:33:00+01:00</dc:date>
<dc:creator>Samuel Luescher</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Sam herzt NY</title>
<link>http://sam.luescher.org/4342/</link>
<category></category>
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<description>Okay, meine Abreise von New York ist nun schon fast zwei Monate her, aber zum GlÃ¼ck kann ich mich immer noch an den Souvenirs erfreuen. Schliesslich mochte ich die Stadt wirklich nicht verlassen, ohne dieses T-Shirt zu besitzen. FÃ¼r die $3, die es geko...</description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="imageblock-floatleft-first">
<a href="http://sam.luescher.org/4342/"><img id="uniqid4c8129f971060" class="image" src="http://sam.luescher.org/assets/attachments/thumbnail/Photo_7.jpg" width="118" height="122" alt="I(love)NY" /></a>
</p>
<p class="first">
Okay, meine Abreise von New York ist nun schon fast zwei Monate her, aber zum Gl&uuml;ck kann ich mich immer noch an den Souvenirs erfreuen. Schliesslich mochte ich die Stadt wirklich nicht verlassen, ohne dieses T-Shirt zu besitzen. F&uuml;r die $3, die es gekostet hat, f&uuml;hlt sich das Gewebe durchaus angenehm an. Das Logo sowieso. Ende der 1970er f&uuml;r eine tempor&auml;re Tourismuskampagne konzipiert, h&auml;lt es sich immer noch hartn&auml;ckig. Es ist gewissermassen zu einer popkulturellen Ikone geworden. Ein amerikanischer Designklassiker, den ich irgendwie gern habe (etwa auf derselben Ebene wie, dabei aber viel allgegenw&auml;rtiger als <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Image:Eye-Bee-M-Poster.jpg" class="extlink">das gute alte IBM-Poster</a> von Paul Rand). Es ist erstaunlich, wie weit die Identifikation der New Yorker mit diesem Motiv geht (siehe unten). Damit ist es wirklich eines der eher seltenen Beispiele von visueller Gestaltung, ob deren sich nicht nur Designer zu wohligen Schauern hinreissen lassen.
</p>

<p>
Um die Dinge in den richtigen Zusammenhang zu r&uuml;cken und nicht einfach ein weiterer doofer Tourist mit T-Shirt zu sein, habe ich noch ein wenig nachgeforscht. Dabei habe ich dieses wirklich witzige Interview mit dem Designer, der das «I [Herz] NY»-Logo erfunden hat, aufgest&ouml;bert. Sogar interessant f&uuml;r Leute, die sich um visuelle Kommunikation einen Dreck scheren: <a href="http://www.believermag.com/issues/200309/?read=interview_glaser" class="extlink">Chip Kidd unterh&auml;lt sich mit Milton Glaser</a>. Zum besseren Verst&auml;ndnis hier die <a href="http://www.areaofdesign.com/americanicons/glaser/IheartNY.jpg" class="extlink">Variation des NY-Logos nach 9/11</a>, von der im Interview die Rede ist.
</p>
]]></content:encoded>
<dc:date>2007-04-24T12:29:00+01:00</dc:date>
<dc:creator>Samuel Luescher</dc:creator>
</item>
</channel>
</rss>



