Navidad & Año Nuevo en BsAs
Nachdem ich während der vergangenen Wochen in Buenos Aires genügend Zeit hatte, des Spanischen einigermassen mächtig zu werden (funktioniert) und mich an die subtropische Sommerhitze zu gewöhnen (funktioniert weniger), befinde ich mich nun den Ausläufern der östlichen Andenkordillere. Ich tue dies den Einheimischen gleich, welche die Hauptstadt im Januar gerne verlassen und sich entweder an den Strand oder in kühlere Gefilde begeben. Ein nicht hässliches Touristennest, einem Walliser Bergdorf in der Sommersaison gar nicht unähnlich, dient mir als Ausgangspunkt, und nur der Erwerb eines Billigzelts trennt mich noch von der Tour weiter südwärts – quer durch eine allen Berichten zufolge zauberhafte Seenlandschaft.
Zum gegenwärtigen Zeitpunkt möchte ich mich daher auch nicht länger damit aufhalten, einen länglichen Bericht über Land und Leute zu verfassen. Nur so viel sei erwähnt: Die Adventszeit in der Südhemisphäre gestaltete wohltuend unweihnachtlich. Bei 35° gefühlter Temperatur wäre es ja auch einigermassen absurd, den öffentlichen Grund mit Rentieren, Kunstschnee und Weihnachtsliedern zu verschönern. Ohne Freunde und Familie kommt ohnehin kaum feierliche Behaglichkeit auf, doch entstehen auf Reisen ja jeden Tag neue temporäre Freundschaften. So darf ich immerhin einige ausgelassene Schnappschüsse von den Feiertagen präsentieren. Wer endlich wissen möchte, wie es hier drüben eigentlich so aussieht, sei auf später vertröstet.
In diesem Sinne wünsche ich allen, die ein Gutes Neues hatten, dass das Jahr genau so weitergehen möge, und allen anderen, dass es sich schleunigst bessere. Meine besten Glückwünsche in die Heimat und bis bald!